Fächerübergreifendes Lernen (FÜL)

Die Schwerpunkte im Fächerübergreifenden Lernen liegen in der Förderung der Sprachkompetenz, im Erkennen von Zusammenhängen, im vernetzten Denken sowie in der Medien- und Methodenkompetenz.

Wir messen der Sprachförderung an unserer Schule einen zentralen Stellenwert bei. Neben der Förderung der Erstsprache, der Zweit- und der weiteren Fremdsprachen liegt uns die Formung des Denkens und der Persönlichkeit der Schüler/-innen am Herzen. Sprache dient als Zugang zu einem vertieften Verständnis anderer Kulturen und steht somit wesentlich im Zentrum des Fächerübergreifenden Lernens.

In der allgemeinen Fachrichtung des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums befähigt das Fächerbündel Humanwissenschaften die Schüler/-innen zur aktiven Teilnahme am pädagogischen und gesellschaftlichen Diskurs. Themenbereiche werden aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und leiten so zum vernetzten Denken an. Das Fach Latein bildet (ebenso) ein Bindeglied zwischen den fächerübergreifend zu erarbeitenden Kompetenzen. Dadurch wird dieser alten Sprache Aktualität und Gegenwartsbezug verliehen. Im Sozialwissenschaftlichen Gymnasium mit Schwerpunkt Volkswirtschaft übernimmt diese Brückenfunktion insbesondere das Fach Volkswirtschaft und Recht. Hier werden über den Fächerübergreifenden Unterricht Sprachkompetenz und Inhalte verbunden, Gedanken und Ideen vernetzt und eigenständiges Problemlösen erlernt und geübt.

Die Förderung der Sprachkompetenz als Schwerpunkt gilt auch für die Fachoberschule für Tourismus und kommt besonders im 2. Biennium zum Tragen. Dabei werden fachliche Inhalte im Teamunterricht sowohl in der Zweit- als auch in der Fremdsprache vermittelt. Ziel ist es, die Schüler/-innen für ihr Berufsleben entsprechend unserer Fachrichtung Tourismus sprachfit zu machen.

Der Schwerpunkt im Bereich Medien- und Methodenkompetenz gilt für beide Schultypen in unserer Schule gleichermaßen. Eine solide Methodenkompetenz trägt vor allem dazu bei, den Schüler/-innen eine breite Palette an weiteren Ausbildungs- und Berufswegen zu eröffnen. Die Anwendung bestimmter Lern- und Arbeitsmethoden, Problemlösefähigkeit und Kreativität sowie das Bewusstsein für Nutzen und Grenzen der Anwendungen gelten als Grundvoraussetzung für Studium und Beruf.

Die Beherrschung der Instrumente der Informationstechnik, insbesondere die Fähigkeit sich Informationen zu beschaffen, zu strukturieren, darzustellen, zu vernetzen und zu präsentieren, gehören zu einer soliden Medien- und Methodenkompetenz.