Fächerübergreifende Lernangebote (FÜL)

Für beide Fachrichtungen der Schule wurde ein längerfristiges Konzept für den fächerübergreifenden Unterricht erarbeitet.

  • Zum einen gibt es ausgewiesene Stunden im Stundenplan der Schüler/-innen mit fachrichtungsunterschiedlichen Schwerpunkten:
    Der Schwerpunkt im Sozialwissenschaftlichen Gymnasium mit Volkswirtschaft liegt auf der Methodenkompetenz und soll vor allem – den Rahmenrichtlinien entsprechend - eine breite Orientierung für den weiteren Ausbildungs- und Berufsweg der Schüler/-innen ermöglichen.
    In der an unserem Standort neu eingeführten allgemeinen Fachrichtung des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums muss ein Teil des fächerübergreifenden Lernens erst definiert werden.
    In der Fachoberschule für Tourismus wird wie von den Rahmenrichtlinien vorgesehen besonderes Augenmerk auf die Förderung der tourismusspezifischen Sprachkompetenz sowie auf eine solide Medienkompetenz gelegt.
  • Fachübergreifende und unterrichtsbegleitende Inhalte im Ausmaß von einer halben Wochenstunde werden auch an drei Projekttage angeboten. Dabei wird der curriculare Unterricht aufgelöst und die Schüler/-innen der 1. bis 4. Klassen können nach Begabungen und Interessen frei zwischen Angeboten wählen.
  • Den Schüler/-innen der Abschlussklassen bietet die Schule Unterstützung im Ausarbeiten ihrer Facharbeit bzw. ihres Schwerpunktthemas. Eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten erhalten zudem Schüler/-innen, die eine Facharbeit schreiben wollen, im Wahlbereich.
  • Auch in den curricularen Stunden der Lehrpersonen werden fächerübergreifend Inhalte behandelt. Der Klassenrat legt zu Beginn des Schuljahres dafür Schwerpunktthemen fest.

Das längerfristige Konzept der Schule zum Fächerübergreifenden Lernen wird im Detail von Zeit zu Zeit den geänderten Bedürfnissen der Schüler/-innen angepasst.

Ressourcen

Die Stundenkontingente für die Umsetzung des fächerübergreifenden Lernens stammen größtenteils aus dem zugewiesenen Grund- oder Zusatzkontingent des funktionalen Plansolls. Ein größerer Teil des zusätzlichen Bedarfs wird für die Wettbewerbsklasse IKT verwendet. Dadurch kann die Informationstechnische Bildung in den PC-Räumen gewährleistet werden, zumal die Schule über keine Internetverbindung in den Klassen verfügt. Die Anwesenheit der IKT-Lehrpersonen dient dabei sowohl dem Unterricht als auch einer funktionierenden Technik. Wünschenswert wäre allerdings die Ausstattung der Klassenräume mit den entsprechenden Medien, die für einen modernen Unterricht unerlässlich sind. Die Schule verfügt in den Klassenräumen weder über Vernetzung noch über PCs/Laptops und Beamer. Dies würde eigentlich zur Grundausstattung einer Oberschule gehören.

Eine Ausstattung der Klassenräume mit den entsprechenden technischen Voraussetzungen aus Eigenmitteln der Schule ist aufgrund des Autonomiegesetzes nicht erlaubt. Eine Schwerpunktsetzung in der Ausstattung von Oberschulen durch die entsprechenden Landesämter wäre wünschenswert.