Glaube aktiv

Die Ziele der Arbeitsgruppe sind die Öffnung bzw. Vertiefung des persönlichen und gemeinsamen religiösen Erlebens. Die Arbeitsgruppe fühlt sich mitverantwortlich dafür, dass die Schüler/-innen sich in der Schule wohl fühlen und sich mit der Schulgemeinschaft identifizieren können. Deshalb sollen unsere jährlichen Angebote zu Ritualen mit Wiedererkennungswert werden.

Wir versuchen, den Schüler/-innen Brauchtum, Bildthemen und Lebensräume so zu vermitteln, dass sie in ihrem konkreten Umfeld erfahrbar werden. Jugendliche verändern sich, entwickeln sich und ihre Spiritualität soll dabei nicht auf der Strecke bleiben.

Folgende Aktivitäten wurden in den letzten Schuljahren durchgeführt.

  • Zur Adventszeit wurden Adventskränze gebunden und für karitative Zwecke gespendet.
  • Zur Unterrichtsbereicherung wurden wiederholt Referent/-innen eingeladen, beispielsweise Gefängnisseelsorger/-innen, Jugendseelsorger/-innen, Jugendliche der Initiative Centaurus.
  • Eine weitere Aktivität bestand in einer Fastenaktion, bei der Schüler/-innen und Lehrpersonen durch Texte zur Besinnlichkeit eingeladen wurden.
  • Unsere Maturant/-innen haben wir mit einem von uns handgefertigten Holzkreuz und dem Leitgedanken der Enzyklika „fides et ratio“ verabschiedet.
  • Jedes Jahr wurde zusammen mit Schüler/-innen ein besinnlicher Beitrag zum Schulabschluss vorbereitet.

Konkret sind im Dreijahreszeitraum folgende Aktivitäten geplant: Adventskranzspendenaktion, Einladung von Referent/-innen, Anfertigung eines Holzkreuzes für die abgehenden Maturant/-innen, Fastenaktion, Austausch mit der Katholischen Jugend Südtirol.

Als neue Ziele sind geplant: Erfahrungsaustausch von Jugendlichen verschiedener Konfession und Religion zum Thema Glaube. Mittelfristig möchten wir auch einen neuen Rahmen speziell für besinnliche Treffen finden.

Da uns bewusst ist, dass spirituelle und allgemein persönliche Erfahrungen schwer planbar und abrufbar sind, ist der/die Schüler/-in auch selbst für sein Erleben verantwortlich. „Glaube AKTIV“ bedeutet, dass Aktivität langsam, unvorhersehbar und individuell ganz unterschiedlich in die Persönlichkeit einsickert.

Dabei ist eine Evaluation gleichermaßen schwierig wie ratsam. Für die Evaluation gelten deshalb folgende Grundsätze:

  • Persönlichkeit respektieren
  • Nichts zerreden bzw. erzwingen
  • Eine gewisse Eigenverantwortung der Schüler/-innen muss vorausgesetzt werden.

Konkret sind beispielsweise folgende Möglichkeiten zur Evaluation denkbar:

  • Zur Adventskranz-Spendenaktion: die Rückfrage, inwiefern der Brauch im Leben der vorweihnachtlichen Zeit Einzug gefunden hat. Wurden Adventsandachten gemacht? Welchen Unterschied macht es, den Kranz selbst anzufertigen und für einen wohltätigen Zweck zu spenden usw.
  • Bei externen Referent/-innen kann eine schriftliche Auswertung erfolgen.
  • Absolvent/-innen unserer Schule könnten nach einiger Zeit kontaktiert werden.